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10 (nachhaltige) Vorsätze für das Jahr 2020

9. Januar 2020Michelle Klein

Hallo ihr Lieben, frohes neues Jahr euch! Kann man das noch sagen? Denke schon. Da die vergangenen Wochen ein wenig chaotisch und ganz viel besinnlich waren, habe ich erst jetzt ein paar nachhaltige Vorsätze formuliert. Hauptsächlich war da die Tatsache, dass ich am 02.01. einen neuen Job angefangen habe und mich momentan erstmal an meine neue Routine gewöhnen muss. Ja, ich bin ein extremer Routinemensch, deswegen verlangt mir solch eine Veränderung Einiges ab. Chris (mein Freund) bezeichnet mich auch manchmal als Roboter. Biep-biep.

Und wie geht’s den Bienen? Tja. Weil der Dezember auch immer die Zeit für die Winterbehandlung meiner Mädels ist (lest mehr dazu hier), konnte ich auch mal reingucken. Und was soll ich sagen: Das Ergebnis ist gemischt. Aufgrund der Tatsache, dass ich für die Oxalsäure-Behandlung die mit Bienen besetzten Wabengassen (das sind die Zwischenräume zwischen den Rähmchen) zählen muss, kann ich meist ungefähr abschätzen, ob ein Bienenvolk den Winter überlebt oder nicht. Natürlich klingt das super hart und ich kann auch nicht wirklich etwas dagegen machen, aber das ist Natur.

Also: Ich habe ein super starkes Volk – offiziell das Volk von meinem Bruder, der hat es gesponsert – das auf jeden Fall überleben wird. Dann ein Volk mit knapp 5 besetzten Wabengassen (naja) und tatsächlich eines mit nur einer besetzten Wabengasse. Puh. Es gibt eine minimale Chance, dass die Mädels sich wieder erholen, es kann aber auch sein, dass ich sie dieses Jahr verliere. An das Gefühl muss ich mich erstmal gewöhnen.

Was war denn jetzt mit den nachhaltigen Vorsätzen?

Also, zurück zu meinem eigentlichen Thema heute. Da der Beginn eines neuen Jahres auch immer gute Vorsätze beinhaltet, dachte ich, da mische ich auch mal mit. Nicht, dass ich selbst persönliche Vorsätze hätte – ich halte sie meist eh nicht ein. Nichtsdestotrotz kann ich mir natürlich trotzdem überlegen, wie wir alle dieses Jahr mal unseren Horizont erweitern können. Und mit Horizont erweitern meine ich: Mal darüber nachdenken, welche unserer Verhaltensweisendiesem Planeten gegenüber vielleicht im alten Jahr bleiben sollten. Daher die nachhaltigen Vorsätze. Vielleicht werden sich Einige von euch denken „Ich lass‘ mich doch nicht von so ner Bloggerin bevormunden!“. Müsst ihr nicht. Es sind nur ein paar Denkanstöße für euch.

Meine 10 (nachhaltigen) Vorsätze für dieses Jahr

Macht euch bereit für eine wilde Mischung! Here goes:

1. Verzichtet mal ein bisschen auf Fleisch. Ich habe schon vergangenes Jahr angefangen, in der Woche komplett vegetarisch zu essen. Tatsächlich kann ich nicht ganz auf Fleisch verzichten, weil ich es einfach gerne esse. Doch wenn wir am Wochenende Fleisch essen, holen wir uns gutes Fleisch vom Metzger oder vom Bauern. Außerdem probieren wir jetzt schon zum zweiten Mal Crowdbutching aus. Was haltet ihr davon?

2. Lasst die Plastiktüte liegen. Dieser Vorsatz klingt fast schon wie ein alter Hut, doch ich sehe immer noch viele Menschen, die an der Supermarktkasse zur Plastiktüte greifen. Ganz ehrlich, das muss nicht sein. Es gibt tolle Einkaufstaschen, die man sehr klein falten kann und die dadurch in jeden Rucksack und jede Handtasche passen. Die könnt ihr immer mitnehmen. Und auch für Obst und Gemüse könnt ihr tolle Mehrwegbeutel kaufen. Außerdem kann so manches Obst und Gemüse auch einfach so auf’s Kassenband.

3. Lasst doch mal das Auto stehen. Ich weiß, ich weiß. Aufgrund der Tatsache, dass ich in der Stadt wohne, habe ich tatsächlich leicht reden. Denn ich komme eigentlich überall mit dem Fahrrad hin, oder im Zweifelsfall mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Darüber rede ich auch gar nicht, denn dafür sind die Öffis auch einfach noch nicht ausgelegt. Aber ich kenne genügend Leute, die mit dem Auto zu Tanke/Supermarkt/Arzt fahren, obwohl man da wunderbar mit Fahrrad oder Bahn hinkommt. Vielleicht mal wenigstens bei einem dieser Wege das Auto stehen lassen.

4. Essen vorkochen. Ich merke, viele Vorsätze haben definitiv etwas mit Disziplin zu tun, so wie auch dieser. Denn ich bin der Überzeugung, dass es ein großer Vorteil sein kann, sein Essen für die Arbeit vorzukochen, wenn man keine Kantine hat. Dadurch spart ihr nicht nur Plastik (z.B. vom Aldi-Salat), sondern auch bares Geld. Außerdem wisst ihr genau, was drin ist! Trust me, es lohnt sich.

5. Vielleicht mal Second Hand kaufen. Au ja, eines meiner Lieblingsthemen. Da ich ein großer Fan von Kleiderkreisel bin, möchte ich euch diese Webseite auch ans Herz legen, falls ihr sie nicht schon kennt. Hier könnt ihr nicht nur eure eigenen Sachen verkaufen (I vertraue diesen Altkleidercontainern nicht), sondern auch gute Stücke kaufen. Ich habe es mehrmals schon ausprobiert und bin absolut begeistert. Das hat definitiv nichts mehr mit diesen merkwürdigen Second-Hand-Läden zu tun.

6. Leitungswasser trinken. Wenn ihr in Deutschland wohnt, ist es absolut kein Problem, Leitungswasser zu trinken! Unser Wasser hat nämlich eine fantastische Qualität. Und keine Angst, ihr müsst es ja nicht direkt aus dem Hahn trinken. Es gibt die bekannten Wasserfilter (z.B. von Brita), und Kohlensäure kann man bei Bedarf ja über einen Wassersprudler hinzufügen.

7. Das Mindesthaltbarkeitsdatum hinterfragen. Auch ein Liebling von mir – wisst ihr eigentlich, wie viele Lebensmittel weggeworfen werden, nur weil das MHD überschritten wurde? Vertraut lieber euren Augen und eurer Nase, bevor ihr den Joghurt in den Müll schmeißt!

8. Den Coffee to go sparen. Ich persönlich gehöre nicht dazu, kenne aber viele, die sich ihren Kaffee in der Bäckerei im Plastikbecher mitnehmen. Muss meines Erachtens nicht sein. Ihr könnt euch ja einen Thermobecher besorgen und euch den Kaffee zu Hause machen, oder ihr trinkt auf der Arbeit euren Kaffee. Ist übrigens auch ein schönes Morgen-Ritual auf der Arbeit. Oder, wenn ihr nicht drauf verzichten wollt, bringt den Thermobecher doch einfach mit zum Bäcker und fragt mal ganz nett nach. 

9. Kein Scheiß: Recycling-Toilettenpapier. Ich finde diesen Vorsatz tatsächlich sehr einfach – tauscht euer mehrlagiges Toilettenpapier einfach gegen recyceltes aus. Damit spart ihr nämlich Energie, Wasser und CO2 ein. Außerdem funktioniert es genauso gut.

10. Eine Reise ohne Flugzeug. Okay, mit diesem Vorsatz lehne ich mich ein bisschen aus dem Fenster. Ich will euch ja nicht eure Urlaubsträume versauen oder so. Aber wenn ihr zum Beispiel öfter im Inland reisen müsst, könnt ihr ja mal nachfragen, ob das auch mit der Bahn möglich ist. Ich finde nämlich, Inlandsflüge müssen nicht unbedingt sein. Und Urlaub in Europa ist übrigens auch wunderschön.

Was denkt ihr über diese Vorsätze? Ich bin offen für Kritik!

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